Im wilden Kaukasus

 

 

Meine Reise nach Georgien ist schon ein paar Jahre (mindestens ein Jahrzehnt) her, doch unvergessen.
Diese Land ist wildromantisch, mit leidenschaftlichen und herzlichen Menschen. Leidenschaftlich wenn es darum geht, dem Gast ans Herz zu legen, was auch immer man für wichtig hält.
Aber jeder Gast darf sich herzlich willkommen fühlen - auch wenn man als deutscher Nichttrinker auch mal die sto Gramm Wodka (100 cl) ablehnt und deshalb als "Faschist" bezeichnet wird, meinen sie dies doch nie böse.
Es dauert zwar, bis man's kapiert, aber dann wird man doch von den netten Menschen und der unbeschreiblichen Natur des Kaukasus gefangengenommen.
Ein unbedingtes Muß für Reisende : eine Tour an den blauen See in der Nähe von Gagra.
Außerdem ist ein Besuch in diesem Land nur für solche zu empfehlen, die keinen Luxus erwarten und schon auf anderen Touren gelernt haben sich anzupassen.
Wer dies kann und im Frühjahr, Sommer oder Frühherbst reist, wird dieses Land lieben.
Zum Abschluß einer Georgienreise empfehle ich eine Woche am Schwarzen Meer, z.B. in Sotschi - im subtropischen Klima am Strand vom Schwarzen Meer liegen, russischen Kaffee trinken und bei schönem Wetter und ein bisschen Glück den Skifahrern gleich nebenan im Kaukasus zuschauen - wo kann man das sonst ?

Aufgrund der politischen Unruhen in der Region wird es aber leider noch viele Jahre dauern, bis man wieder sicher als Alleinreisender ohne Reisegruppe eine Reise in die Kaukasusregion unternehmen sollte.
Genauso wild wie die Natur sind auch die Menschen dort - von Entspannung weit und breit nichts zu bemerken. 

Informationen Georgien 
 


   

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