Reise nach Argentinien im April 2003


Weg in die Unendlichkeit

 

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Argentinien - sechs Kontinente in einem Land

    

 

 

Natürlich liegt Argentinien in Südamerika.

Das Land bietet jedoch so viele verschiedene Landschaften und Klimazonen, dass man gar nicht weiß, was man hier zuerst bewundern soll:
so wie in Asien die unglaubliche Freundlichkeit der Menschen,

ähnlich wie in Nordamerika die gute Infrastruktur und die riesigen zum Teil schneebedeckten Berglandschaften,

wie in Teilen Afrikas die unendlich weiten Steppenlandschaften mit vielen Tieren,

genau wie in manchen Gegenden Australiens die kilometerlangen Straßen in weiten Ebenen mit roter Erde und bizarre Felslandschaften,

grüne Hügel die man aus vielen Teilen Europas kennt oder

die Leidenschaftlichkeit und Lebensfreude welche man allgemein mit Südamerika verbindet.

 

Eine Reise nach Argentinien reicht nicht, um dieses herrliche Land kennen zu lernen -  man muss sich schon viel mehr als drei Wochen Zeit nehmen.

Wenn man nicht nur die Flughäfen des Landes sehen will, empfiehlt es sich daher, nicht von einem Teil des riesigen Landes in den nächsten zu jagen, sondern mehrere Reisen in verschiedene Gegenden Argentiniens zu unternehmen.

Am bekanntesten sind sicher Buenos Aires, Patagonien und Feuerland mit der südlichsten Stadt der Erde.

Wir haben uns jedoch für eine Gegend entschieden, die noch nicht von Touristen überlaufen ist, aber in den nächsten Jahren ganz sicher von faszinierten Reisenden entdeckt werden wird: die Provinz Salta im Nordosten des Landes.

 

Natürlich haben wir unsere Reise mit einem Besuch in Buenos Aires begonnen.

Die quirlige Hauptstadt des riesigen Landes ist der Dreh- und Angelpunkt von ganz Argentinien.

 

BUENOS AIRES




Der Internationale Flughafen von Buenos Aires liegt ca. 40 Minuten Fahrzeit außerhalb der Stadt und schon auf dem Weg in die City ist man von der Weite ergriffen, die alles in diesem Land kennzeichnet.

Die Straßen in Buenos Aires sind zum Teil elfspurig, aber trotzdem sind nicht so viele Autos unterwegs, wie man erwarten würde.
Auch die breiteste Straße der Welt findet man hier, die Straße des 9.Juli hat die Ausmaße eines riesigen deutschen Platzes - mit Staunen steht man vor der unglaublich großzügigen Aufteilung der Stadt, die trotz ihrer ca. 16 Millionen Einwohner (das sind immerhin die Hälfte aller Argentinier) fast nie überlaufen und im Vergleich zu anderen südamerikanischen Städten eher gemütlich und elegant-stilvoll wirkt.

Buenos Aires, zu deutsch "Gute Luft" ist keine Stadt mit herausragenden Sehenswürdigkeiten, aber hat dafür ein unglaubliches Flair und die Portenos, wie sich die Einwohner von Buenos Aires nennen, sind sehr nette, aufgeschlossene, neugierige und hilfsbereite Menschen.

In der Stadt selber kann man sich viele und wunderschöne Parks, Plätze und Gebäude ansehen. Die Mischung der altkolonialen Gebäude mit den direkt daneben gebauten neuen Wolkenkratzern und umgebenden Parks verbreitet an jeder Ecke der City einen Charme, der die Stadt liebenswert macht.

Bei einem Besuch in Buenos Aires sollte man einen Ausflug in das "Nah-Erholungsgebiet" der Stadt, das Tigre Delta unbedingt ins Auge fassen.
Mit dem außerordentlich gut ausgebauten Verkehrsnetz mit Bussen, Bahnen, U-Bahn und Taxis kommt man recht preiswert überall hin.

Im Tigre Delta gibt es viele Märkte, Restaurants, ein Kasino und eine Unzahl kleiner Kanäle. Eine Bootsfahrt dort ist wunderschön und sehr erholsam.


Obwohl Buenos Aires am Meer liegt, gibt es dort keinen Strand, der touristischen Ansprüchen genügt - so dass man zum Baden in Argentinien woanders hin sollte.

Wer einmal in Buenos Aires unterwegs ist, kommt an der "Touristen-Einkaufsmeile" der Avenida Florida nicht vorbei - dort gibt es alles was das Herz begehrt und in Argentinien reichlich vorhanden ist : Leder, Lederwaren, Stoffe, Silber und vieles andere mehr. Allerdings zu etwas höheren Preisen wie außerhalb der Innenstadt.

In dieser Einkaufsstraße gibt es auch eine Tango-Vorführung. Der Tanz, der Argentinien einst berühmt machte, wird noch heute von jung und alt leidenschaftlich gern getanzt.
Die Vorführung in der Av. Florida wird unter anderem von einem älteren Herren getanzt, der sicher schon weit über die 60 ist und seit vielen Jahren hier seine Liebe zum Tanz präsentiert - voller Stolz und Lebensfreude.
Unbedingt stehen bleiben und anschauen.

Jedem Besucher von Buenos Aires wird auch ein Besuch einer Tangoshow empfohlen. Diese sind jedoch nur für die Touristen gemacht und sind wirklich nur Show und furchtbar überteuert.
Unsere Bekannten haben uns einen Besuch eines ganz normalen Tanzlokales empfohlen, welche von allen Portenos in allen Altersklassen zwischen 7 und 70 Jahren gerne aufgesucht werden.
Dort sieht man dann zwar nicht unbedingt die Perfektion dieses überaus anspruchsvollen Tanzes, jedoch die Liebe jedes Portenos dazu.
Der Tango ist "ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann" und auch als Besucher bzw. Nichttänzer ist man hingerissen von der verhaltenen Leidenschaft, mit der sich die Einwohner von Buenos Aires ihrer liebsten abendlichen Unterhaltung hingeben.

 

Natürlich hat Buenos Aires auch ein paar sehr berühmte Stadtteile, denen man einen Besuch abstatten sollte.
Zuallererst natürlich Boca Chica - das ganze, sehr arme und einfache Stadtviertel ist eine Hommage an seinen berühmtesten Sohn: den in Argentinien als Fußballgott und Nationalhelden gefeierten Diego Maradona.

Natürlich findet man deshalb in Boca Chica auch eines der größeren Fußballstadien mit über 50.000 Plätzen.
Leider und obwohl die Eintrittspreise für argentinische Verhältnisse sehr teuer sind, ist das Stadion fast immer ausverkauft und Karten nur sehr schwer zu kriegen. So mussten wir trotz eines stattfindenden Fußballspieles draußen bleiben - schade, denn die Atmosphäre dort soll eine der atemberaubendsten von allen Sportarenen dieser Welt sein.

Dieses Stadtviertel ist außerordentlich bunt und mit vielen sehr schönen und witzigen Pappmachefiguren geschmückt - sehr schön anzuschauen.
Da Boca Chica jedoch auch eines der ärmsten Stadtviertel ist, sollte sich der unerfahrene Tourist nie weit von den Hauptstraßen entfernen und seine Habseligkeiten lieber vor dem Besuch sicher im Hotel lassen.

 

Das Künstlerviertel San Telmo ist mit seinen uralten und liebevoll restaurierten Gebäuden aus der kolonialen Gründerzeit auch einen Besuch und längeren Spaziergang wert.
Berühmt ist dieses Stadtviertel jedoch nicht nur wegen seiner Gebäude, seiner überaus interessanten und künstlerisch sehr stilvoll gestalteten Gegend, sondern auch wegen seiner Märkte.

Hier lernt man die dritte Leidenschaft (nach Essen und Tanzen) der Argentinier kennen: Flohmärkte.
Wer sich dafür begeistern kann, wird in San Telmo sein Herz verlieren - hier gibt es einfach alles, was sich ein Besucher wünschen kann - von altem Krempel über ausrangierte Kleider und sehr originellen Arbeiten von Künstlern bis hin zu Mengen von sehr wertvollen, begehrten und hier in Deutschland außerordentlich teuer verkauften Antiquitäten.
Für den Kenner lässt sich hier so manches Schnäppchen finden, aber auch für den Uneingeweihten ist das Stöbern und Gucken in diesem wunderschönen Ambiente ein Erlebnis.

 

Ein weiteres, sehr berühmtes Stadtviertel ist Ricoletta.
Der Anziehungspunkt dort ist neben vielen und sehr guten Speiselokalen der Friedhof der Stadt.
Die "Grundstücke" auf diesem Friedhof zählen zu den teuersten von Buenos Aires. Der Friedhof mit seinen vielen Mausoleen von berühmten und bekannten Familien ist nach Aussagen von Leuten, die mehr davon verstehen als wir, ein Querschnitt durch die argentinische Kultur und Geschichte.
Natürlich liegt hier auch das Grab der berühmten Evita Peron, die in Argentinien heute noch heiß verehrt wird und auch in Europa wohl zu den bekanntesten Persönlichkeiten Südamerikas zählt.

Ein Besuch dieses Friedhofes, der so ganz anders ist als unsere, sollte daher auf keinen Fall im Programm fehlen.
Wer nach diesem Spaziergang durch die ruhigen und kühlen Alleen zwischen den Marmor- und Steinmausoleen wieder etwas Leben tanken will, besucht einfach den vor dem Eingang des Friedhofes gelegenen Markt.
Hier gibt es Lederwaren, Schmuck, Steinarbeiten, Stoffe und vieles mehr zu bezahlbaren Preisen und außerordentlich viele originelle Ideen zum Nachmachen abzustauben (wir hätten am liebsten 10 Koffer gekauft, die gefüllt und mit nach Hause genommen).

Alles in allem ist Buenos Aires unmüglich in ein paar Tagen kennen zulernen, man sollte schon ein bisschen Zeit mitbringen (oder mehrmals hinkommen).
Die riesigen Parks der Stadt bieten auch dem gestressten Touristen eine sehr willkommene Entspannung, an die man sich gewöhnen kann.
Durch die quadratisch angelegte Form dieser Stadt ist es auch für den Neuankömmling mit einem guten Reiseführer bzw. Stadtplan keine Kunst, sich zurechtzufinden und die Stadt einfach zu entdecken.
Wenn man frisch aus Europa anreist, muss man sich in den ersten zwei Tagen allerdings erst an eine Eigenart der Portenos gewöhnen: gegessen wird abends frühestens ab 21.00 Uhr in den vielen Speiselokalen der Stadt.
Das Essen dort ist sehr gut und preiswert, allerdings für Vegetarier eine Enttäuschung:

die Argentinier lieben ihr Rindfleisch (so wie wir nach dem Urlaub übrigens auch).
Rindfleisch gibt es in riesigen Mengen und allen Variationen, dazu isst man Salat und Weißbrot und trinkt einen Rotwein.
Sowohl das Fleisch als auch der Wein gehören zu dem besten, was wir je gegessen und getrunken haben - unbedingt probieren und selbst die eingefleischtesten Biertrinker wechseln innerhalb kürzester Zeit zum Wein über.

 

 

SALTA




Von dem zweiten Flughafen von Buenos Aires, dem nationalen "Aeroparque" kann man in jede Ecke dieses wundervollen und immerhin achtgrößten Landes der Erde fliegen.
Wir haben uns nach dem Rat unserer argentinischen Freunde, die in Argentinien Reisen für deutschsprachige Europäer organisieren, gerichtet und sind in den Norden des Landes geflogen.
Die Provinz Salta liegt in der Andenregion in der Nähe zu Bolivien und Chile. Touristisch erschlossen ist dieses Gebiet bisher noch kaum - es wird gerade "entdeckt" und weil es dort so atemberaubend schön ist, wird die Gegend früher oder später überlaufen sein - also hin, solange es noch geht.

Die Stadt Salta mit ca. einer halben Million Einwohnern ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und wird von ihren Einwohnern "La Linda" - die Schöne - genannt.
Nach vier Stunden Flug bei bedecktem Himmel angekommen, wirkte sie auf uns bei der Fahrt vom Flughafen in die Stadt mit dem "Collectivo" - Sammelbus - ziemlich unspektakulär, aber als die Sonne kam, haben wir uns, wie so viele andere schon, in diese Stadt verliebt.

Wie fast alle Städte und Dörfer in Argentinien sind die Straßen quadratisch angelegt und man kann sich gut orientieren.
Es gibt in Salta mehrere kleine und wunderbare Parks, interessante und liebevoll restaurierte altkoloniale Gebäude, sowie mehrere schöne Kirchen und zu unserem Entzücken auch eine Seilbahn auf den nahe gelegenen Berg San Bernardo.
Die Seilbahn ist mit ca. 4 Euro nicht teuer und beginnt ihren Aufstieg mitten im größten Park der Stadt und führt über einen See und Straßen auf den Berg.
Da allerdings der Aufstieg teilweise etwas steil ist, sollten Leute mit Höhenangst lieber den in Serpentinen aufsteigenden Spazierpfad nach oben wählen. Angekommen auf dem San Bernardo hat man auf der einen Seite eine wundervolle Aussicht auf die Stadt Salta und die grünen und weitläufigen Täler im Andenvorland.
Auf der anderen Seite erheben sich die Hoch-Anden mit kargen Gipfeln zwischen 3500 bis 6000 Meter - eine atemberaubende und unvergessliche Aussicht.
Eine weitere Attraktion führt von Salta aus genau in diese Region: der weithin berühmte "Tren al las Nubes" - der Zug in die Wolken -.
Unter den Argentiniern ist eine Fahrt mit diesem Zug sehr beliebt, auch Touristen kommen jetzt immer häufiger, daher sind Karten nur mit rechtzeitiger Vorbestellung zu bekommen und für Europäer sehr teuer - 92 Dollar pro Person ist eine Menge Geld, es lohnt sich aber auf jeden Fall.
Jeden Samstag frühmorgens fährt der Touristenzug dann vom Bahnhof der Stadt in 1187 Meter Höhe innerhalb von 5 Stunden Fahrtzeit durch anfänglich grüne Täler und an wunderschönen Flussläufen entlang steil bis in die Nähe der chilenischen Grenze auf eine Höhe von ca. 4300 Meter.
Während seines spektakulären Aufstiegs überwindet der Zug teilweise riesige Höhenunterschiede, dafür waren immense Anstrengungen und Meisterleistungen der Ingenieurskunst notwendig.
Während der Fahrt macht der Zug seinem Namen alle Ehre: er stößt durch die Wolken und die Fahrt bietet unvergessliche Ausblicke in die karge Andenregion unterhalb und oberhalb der Wolkendecke und das Leben der oben in der Steinwüste lebenden Indios.
In der Stadt San Antonio de los Cobres gibt es dann nach 5 Stunden einen kurzen Aufenthalt zum Füße vertreten und man hat Gelegenheit die Handwerkskunst der Indios zu bewundern und einzukaufen.
Da die enormen Höhenunterschiede während der Fahrt bei einigen Menschen Kreislaufprobleme und die Höhenkrankheit verursachen, fährt in dem Zug, der mit Erste-Klasse-Wagen sehr luxeriös ausgestattet ist, immer ein Arzt mit - auch Sauerstoffflaschen für ganz geplagte sind dabei.
Wir haben keinerlei Probleme gehabt, da wir das beherzigt haben, was auch schon im Flugzeug gilt - keinen Alkohol und Kaffee, dafür aber regelmäßig Wasser trinken und mit dem Essen etwas zurückhalten.
Wir haben nach dieser Fahrt wirklich geglaubt, dieses Erlebnis wäre nicht zu toppen, aber da hatten wir uns gründlich geirrt.


 

CAFAYATE UND CACHI




Auf Empfehlung unserer Bekannten haben wir uns in Salta einen Mietwagen genommen und sind über die Routa Nr. 9 in die "Los Valles de Calchaquies" und das Lerma-Tal bis in das kleine Dorf La Vinia gefahren, wo einst die ersten Weinkulturen von Jesuiten angelegt wurden.
Dann ging der nächste Abschnitt der Fahrt von ca. 90 Kilometern durch die märchenhafte und in allen Farben schimmernde Gebirgsschlucht "Quebrada de las Chonchas".
Hier gleicht alles einem Traum - die Berghänge leuchten je nach Stand des Lichtes in den wunderschönsten Farben und Formen - und nie habe ich bis dahin etwas unwirklich scheinenderes und gleichzeitig schöneres gesehen.
Von dieser Berglandschaft, deren Schönheit man einfach niemandem beschreiben kann, noch immer völlig hingerissen, sind wir am Ende dieser Tagestour in dem Städtchen Cafayate auf Spurensuche gegangen.
Nicht nur sehr schöne Handwerkskunst kann man in der Nähe des Parks im Zentrum des Städtchens in einem kleinen "Mercado de Artesania" bewundern, nein Cafayate ist auch der Mittelpunkt eines für argentinische Verhältnisse kleinen Weinanbaugebietes.
Die sandigen Böden dieser Gegend lassen einen ausgezeichneten Wein gedeihen, der zwar bisher erst bei Weinkennern und sonst noch nicht berühmt, aber dafür ausgezeichnet ist.
Viele kleine Weingüter "Posadas" im und in der Nähe des Dorfes laden zum probieren ein, dort werden dem Unerfahrenen auch gerne die Weine erklärt (für uns nicht nötig - wir hatten in "unserem" Peter einen Fachmann, der uns die Liebe zum Wein mühelos mitgeben konnte).
Übernachten kann man dann in einem der kleinen Hotels von Cafayate, wir aber haben in der kleinen und ausgezeichneten Pension "Valle del Sol" übernachtet und waren hingerissen von dem liebevollen Flair dieser Pension.

Aber die Fahrt sollte, kaum zu glauben, noch schöner werden.
Von Cafayate aus sind wir früh am Morgen aufgebrochen, um über die Route Nr. 40 nach Cachi zu fahren.
Der Weg führt über eine Sandstraße, die nur während ein paar Monate im Jahr befahren werden kann, durch ein grandioses Naturschauspiel.
Von Wind, Regen und Sonne wurde im Laufe von Jahrtausenden die Gebirgsregion ausgewaschen und hat sich in eine bizarre Formenvielfalt verwandelt.
Wir fühlten uns wie in einer Mondlandschaft, wo hinter jeder Biegung und jeder Ecke nur noch spektakulärere Felsformationen und herrlichere Ausblicke auf einen warten.
Die unbeschreibliche Weite des argentinischen Himmels über dieser Kulisse und die Einsamkeit dieser Region haben uns verzaubert.
Die Formenvielfalt der bizarren Felsen auch nur annähernd beschreiben zu wollen, ist unmöglich, aber viele Reisende behaupten, dass man diese Gegend unbedingt gesehen haben muss, dem können wir nur zustimmen.
Auf dem Weg kommt man an vielen kleinen Dörfern vorbei, in denen die Zeit stillzustehen scheint.
Die Gebäude sind meistens in blendendem Weiß gehalten und bilden mit ihren in der Mitte gelegenen Parks grüne Oasen in dieser Felslandschaft.
Ursprünglich hatten wir keine Stopps geplant, aber der Zauber dieser Dörfer hat uns schwach werden lassen, wir haben in dem Dörfchen Angastaco die wunderschöne Kirche bewundert, die noch ganz nach indianischer Handwerkskunst aus Stroh und Lehm im Jahre 1518 gebaut worden ist.

In Angastaco kann man auch übernachten, die Einwohner dort sind sehr natürlich und außerordentlich freundlich, aber da es erst gegen Mittag war, wollten wir weiter.

Zum nächsten Halt hat uns das Dörfchen Rio Molino verleitet, am gleichnamigen Fluß gelegen, kann man dort in einem kleinen Restaurant der Mittagshitze entfliehen und in indianischem Flair traditionelle Speisen probieren : gefüllte Empanadas oder Humitas (mit Reis und/oder Mais und Fleisch gefüllte Maisblätter) - außerordentlich lecker und erholsam.
Als wir uns gestärkt hatten ging es dann weiter durch die atemberaubende Gebirgsregion in Richtung Cachi.
Wenn man im April dort ankommt, sticht einem das, wofür das Dorf in ganz Argentinien berühmt ist, gleich ins Auge: Pfefferschoten.
Die werden nämlich dort im April geerntet und auf den Berghängen auf riesigen Flächen zum Trocknen ausgelegt.



Diese roten Farbtupfer überall an den Hängen sind eine einzigartige Augenweide, von der wir uns kaum losreißen konnten.
Angekommen in Cachi waren wir erstaunt: dieses kleine Dorf inmitten von Bergen und in der Nähe des gleichnamigen ca. 6000 Meter hohen Vulkans Cachi bietet nicht nur wundervolle Ausblicke auf Sträßchen mit jahrhundertealtem Kopfsteinpflaster, sondern auch ein Museum im Dorfzentrum über die alten Inka- und vorkolumbianischen Kulturen - sehr interessant, es kostet zwar keinen Eintritt, aber der geneigte Besucher sollte ein bis zwei Peso als Obulus entrichten.
Den Staub der Fahrt durch die schönste Landschaft, die wir je gesehen haben, konnten wir in einer kleinen Pension abwaschen.

 

 

Der nächste Tag führte uns von Cachi aus durch den einzigartigen Nationalpark "Los Gardones" zurück nach Salta.
Durch die vergangenen zwei Tage verwöhnt, erscheint die Fahrt anfangs nicht ganz so spektakulär, hat aber auch ihre Reize.
Der Nationalpark trägt den Namen seiner reichlich vorhandenen Gewächse: Riesenkakteen.
Von ganz klein bis hin zu 6 Meter großen Kakteen trifft man auf dieser Fahrt hunderttausende in allen Größen und Formen.
Der Nationalpark ist auch bekannt für seine freilaufenden Lama-, Wildesel- und Pferdeherden.
Auch freilaufende Kühe sind hier, so wie in ganz Argentinien kein seltener Anblick. Am Ende des Nationalparks führt der Weg dann über atemberaubend schöne Serpentinen steil nach unten in ein Flusstal. 
Dort haben wir auch einen kleinen Stopp eingelegt, weil wir dem Ambiente nicht widerstehen konnten.
Durch die Feuchtigkeit dieses Flusstales sind die Hänge wunderschön grün und gerundet, ähnlich wie in den Alpen.
Anders als in Europa wachsen hier aber zwischen den grünen Gräsern und Büschen kaum Bäume sondern die Riesenkakteen - merkwürdig, witzig und schön.

Angekommen in Salta haben wir den Nachmittag zum Bummeln und relaxen genutzt.
Abends haben uns Peter und Ursula dann in ein unter den Saltenos bekanntes Lokal entführt: hier gibt es Weine der Region, sehr gutes Essen und dazu Live-Folkloremusik.
Die Bands, die dort spielen, werden später nicht selten in Argentinien mit ihrer Folkloremusik berühmt, hin und wieder führt ein Tanzpaar alte Tänze der Gauchos vor - das Flair dort hat uns unbeschreiblich gefallen und wir haben den Abend außerordentlich genossen.
Die Vorführungen dort werden nicht nur vereinzelt von den Touristen besucht, nein jeder Einwohner von Salta zwischen 8 und 80 Jahren erfreut sich an Tanz und Musik.

 

 

HUMAHUACA UND TUCUMAN




Der nächste Abschnitt unserer Reise führte uns dann in eine der Nachbarprovinzen im Nordosten von Argentinien - die Provinz Jujui (ausgesprochen Chuichui).
Der Weg von Salta führt anfänglich durch urwaldähnliche Wälder (nach den Felslandschaften der vergangenen Tage eine tolle Abwechslung) an Stauseen vorbei bis zur Hauptstadt San Salvador de Jujui.
Wir haben dort den schönen altkolonialen Gebäuden keinen Besuch abgestattet, sondern die Stadt rechts liegen gelassen und sind weiter in Richtung Bolivien gefahren.
Auf dem Weg haben wir unterwegs lieber auf einem riesigen Jahrmarkt der einheimischen, vorwiegend indianischen Bevölkerung halt gemacht und uns am Treiben zwischen den Marktständen erfreut.
Die vielen großen Grills mit ihren riesigen Fleischstücken dufteten nicht nur verlockend, sondern waren auch schön anzuschauen, genauso wie die Stände mit Tand und Lebensmitteln und die Indios teilweise in Festtagskleidung.
Nach diesem Zwischenstopp ging es weiter in eines der berühmtesten Täler Argentiniens: die "Quebrada de Humahuaca" ist im Juli 2003 zum Weltkulturerbe der Unesco erklärt worden.
Die Straße führt vorbei an Berghängen, die in übereinander in Schichten angeordneten verschiedenen Farbschattierungen leuchten.
Diese farbigen Schichten an den Felshängen erheben sich über einem grünen Tal - der Anblick ist einzigartig.
Kurz nach diesem Schauspiel kommt man in das Dorf Humahuaca.
Dort leben bis heute nur Indios und man kann viele Beispiele ihrer Bau- und Handwerkskunst bewundern.
Im Dorf gibt es auch ein von der Regierung vor vielen Jahren errichtetes protziges Freiheitsdenkmal, das zwar schön ist, aber mit seinem modernen Stil so gar nicht zu dem Indiodorf passt.
Wer aber einen Aufstieg zu diesem Denkmal wagt, hat von dort oben einen atemberaubenden Ausblick auf das Humahuaca-Tal und das Dorf.
Nach einer gemütlichen Rast und einem kleinen Einkaufsbummel ging es zurück nach Salta.

Der nächste Ausflug führte uns dann in die Nachbarprovinz Tucuman südlich von Salta gelegen.
Tucuman wird auch der Obstgarten Argentiniens genannt, weil hier die Wolken sich vor den Anden abregnen und dadurch eines der fruchtbarsten Gebiete des Landes entstanden ist.
Hier kann man Obst und Gemüse haben, soviel das Herz begehrt.
Die Provinz Tucuman zählt auch zu den ärmsten des Landes, aber wirklich hungern muss hier durch das überreiche Angebot von Obst und Gemüse niemand. Die Hauptstadt der Provinz, San Miguel de Tucuman ist, so wie alle argentinischen Städte, eine Mischung zwischen südamerikanischer Lebensfreude und der von den europäischen Einwanderern geprägten stilvollen Eleganz und damit für unsere Begriffe sehr charmant.
In dieser Stadt wurde das Land Argentinien einst gegründet - die Gouverneure der ehemaligen Rio de la Plata (Silberfluss) Provinzen unterzeichneten hier den Zusammenschluss zum Land Argentinien (lateinisch Argentum = Silber).
Die Stadt und ihre Bewohner sind daher stolz auf ihr kulturelles Erbe, dabei aber sehr liebenswert.
Für uns gab es nichts schöneres, als in einer belebten Einkaufsstraße zu schlendern oder in einem Cafe zu sitzen und in gebrochenstem Spanisch mit den Einheimischen zu scherzen.
Auch die Obst- und Gemüsemärkte sind für den Besucher faszinierend.
Ein Ausflug in das herrliche Umland der Stadt rundet den Besuch ab
.

Nach unserem dreitätigen, sehr erholsamen Besuch sind wir von Tucuman aus mit dem Mietwagen zurück nach Salta und haben uns dort schweren Herzens vom Nordosten Argentiniens verabschiedet, das immer einen besonderen Platz in unseren Reiseerinnerungen einnehmen wird.

 

 

IGUAZU



Aber das nächste und letzte Highlight der Reise wartete schon auf uns: mit dem Flieger ging es über Buenos Aires nach Iguazu.
Die schönsten Wasserfälle der Welt wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Nach einer Reise, die gespickt war mit Höhepunkten konnte dies der einzig passende Abschluss sein.
Angekommen in Puerto Iguazu hat man die Möglichkeit, entweder in diesem lang gezogenen unspektakulären Städtchen zu übernachten, oder auf die brasilianische Seite, nach Foz do Iguacu zu wechseln.
Die Wasserfälle liegen am Fluß Rio Parana im Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay, wobei die Wasserfälle nur von den ersteren beiden Ländern zu sehen sind.
Wir haben uns für eine Übernachtung auf der brasilianischen Seite entschieden, da hier die Übernachtungen preiswerter, aber genau so gut wie auf der argentinischen Seite sind.
Der einzige Wermutstropfen - bei diesem Arrangement muss man bei den dauernden Grenzüberquerungen immer seinen Pass mitschleppen.
Das Städtchen Foz de Iguazu ist größer als sein argentinisches Pendant und bekannt für seine Stoffherstellung und seine Textilarbeiten - man kann hier sehr günstig und gut Klamotten einkaufen, was wir natürlich auch getan haben.

Um die Wasserfälle zu erkunden, sollte man mindestens drei Tage einplanen.
Wie schon erwähnt, sind die Wasserfälle von der argentinischen und der brasilianischen Seite zu sehen und für jede Seite ist mindestens ein Tag von Nöten.
Dabei hat man dann noch gar nicht viel von dem riesigen umgebenden Nationalpark Iguazu gesehen.
Mit seinen 5,5 Millionen Quadratkilometern ist er einer der größten Nationalparks Südamerikas und hat durch die Wasserfälle mit ihrer Feuchtigkeit ein auf der Erde einzigartiges maritimes Mikroklima weitab von jedem Ozean.
Die Artenvielfalt soll atemberaubend sein, wenn man (so wie wir) nur die Wasserfälle besucht, verpasst man also eine Menge.

Jetzt aber zu einem der schönsten Naturschauspiele der Welt.
Wir haben auf die Empfehlungen gehört und zuerst die argentinische Seite besucht.

Den Nationalpark betritt man weitab von den Wasserfällen - der Eintritt ist mit ca. 18 USD für Europäer nicht ganz billig, aber es wird auch eine Menge geboten. Der reichlich vorhandene Touristenstrom ist hier sehr gut organisiert - es werden gleichsprachige Gruppen gebildet und diese erhalten dann einen Führer, der der Sprache seiner Gruppe meistens mächtig ist.
Dann geht es mit einer kleinen, offenen Eisenbahn durch Teile des Nationalparks - begleitet werden die Züge von tausenden bunten Schmetterlingen, die prächtig schillernd um den Zug wogen - das war schon einmal wunderschön.
Der Zug hält dann an und die Gruppen steigen aus, um ein Stück durch den Nationalpark zu wandern.
Da es viel zu viele Touristengruppen hierher zieht, sieht man nicht viel von den Tieren, aber einen Blick auf die überaus reiche und tropische Pflanzenwelt erhascht man allemal.
Dann geht es mit dem Zug noch ein Stück weiter und die Endstation liegt dann am Fluss.
Wir dachten, jetzt müsste man zumindest das Rauschen der Wasserfälle hören, aber es war noch still.
über gut ausgebaute Stege muss man nämlich erst noch den Fluss auf einer Breite von fast 2 Kilometern überqueren, bevor man zum Höhepunkt kommt: der "Gargantua de Diablo" -Teufelsschlucht-.
Hier stürzt sich der Fluss schäumend und tosend in die Tiefe.
Die Stege enden direkt über diesem gigantischen Wasserfall und durch die spritzende Gischt ist man im Nu bis auf die Knochen durchnässt - Plastikbeutel für die Wertsachen also nicht vergessen!
Direkt über dem Wasserfall stehend, ist jeder Besucher sprachlos ob dieser gigantischen Kulisse.
Nach Aussage von Eleanor Roosevelt sind nicht einmal die Niagarafälle mit Iguazu vergleichbar und das will sicher etwas heißen.

Es lässt sich nicht einmal annähernd beschreiben, was man bei dem Tosen und der spritzenden Gischt dieses Wasserfalls fühlt, wenn aber der Wind dreht und man durch wegziehenden Gischtwolken dem Wasser nach unten hinter her schaut, ist man atemlos ob dieser Naturgewalt.
Nach dem Besuch dieser Teufelsschlucht führen dann eine Unzahl ausgebauter Stege (zu einem großen Teil auch für Rollstuhlfahrer befahrbar) durch einen Teil des Nationalparks.
Immer wieder hat man neue Ausblicke auf immer wieder neue Wasserfälle, man kann sich einfach nicht satt sehen.

Wenn man sich dann nach 1 bis 2 Stunden endlich von dieser Kulisse losgerissen hat, hat man noch die Möglichkeit zu Ausflügen.
Wir haben uns für die teuerste Version entschieden (60 USD, aber schließlich kommt man nicht oft hin *grins*) und einen 2,5 Stunden Ausflug gebucht, der anfangs mit dem Jeep durch den Nationalpark führt.
Kundige Führer erklären auf der Fahrt bei kleinen Halts eine Menge über die Flora, Fauna und vieles andere wissenswerte zum Nationalpark.
Tiere haben wir bis auf tausende von wunderschönen Schmetterlingen leider keine gesehen, aber da sehr viele Touristen in diesem Teil des Nationalparks unterwegs sind, war das auch zu erwarten.
An der Endstation ging es dann vom Jeep auf das Boot - zu einer kleinen Tour auf dem Fluss.
Unterhalb der Wasserfälle hat man hier einen grandiosen Ausblick auf die in die Tiefe stürzenden Wasserfälle von einer anderen Perspektive.
Auf Wunsch der Bootsfahrenden wird dann auch ein Abstecher unter einen Wasserfall angeboten (es wollten natürlich alle) und der Kapitän fuhr mit uns mitten in einen der kleineren Wasserfälle hinein.
Erst da spürt man so richtig die Gewalt des Wassers - bis auf die Knochen durchnässt und die Augen blind vor Wasser hatten wir aber alle unglaublich viel Spaß (zumindest die, die auf den Rat der Bootsbegleiter geh�rt und ihre Kameras und ähnliches in Plastiktüten verstaut hatten).
Nach diesem einzigartigen und unglaublichen Erlebnis war es egal, dass wir pitschnass nach Hause fahren mussten - das war es auf jeden Fall wert.

Peter und Ursula hatten für uns ein Ausflugspaket gebucht, das uns am nächsten Tag auf die brasilianische Seite der Wasserfälle führen sollte.



Wir konnten uns nicht vorstellen, dass der Tag auf der argentinischen Seite noch gesteigert werden könnte, aber wieder einmal irrten wir uns.
Angekommen auf der brasilianischen Seite des Nationalparks fährt der Besucher mit dem Bus durch die tropischen Wälder bis in die Nähe des Flusses.
Dort beginnt dann ein 1,8 Kilometer langer Rundgang, auf dem man die Wasserfälle von der anderen Flussseite im Panorama sehen kann und:  erst dort begreift man die Einzigartigkeit dieser Kulisse.
Auf 2,8 KILOMETERN Breite stürzen sich insgesamt 278 Wasserfälle teilweise in mehreren Kaskaden in die Tiefe.

Einen Werbespruch dort werde ich nie vergessen

"2 million squaremeter water per second, just for you"

 -zwei Millionen Kubikmeter Wasser in der Sekunde, nur für Dich-

besser kann man die gewaltigen Ausmaße dieser Wasserfälle nicht beschreiben. Der Rundgang führt an diesem grandiosen Panorama vorbei bis an die Teufelsschlucht - hier sieht man dann von unten den Haupt-Wasserfall: riesige Mengen von tosendem Wasser stürzen sich über 80 Meter hinab, durch die Gischtwolken bilden sich in der Sonne unzählige Regenbogen.
Von diesem Anblick konnten wir uns lange nicht losreißen.
Erst als zu befürchten war, dass unser Bus ohne uns abfahren würde, machten wir uns auf den beschwerlich Aufstieg über hunderte von Stufen nach oben (für Rollstuhlfahrer gibt es einen Aufzug).
Da die Wasserfälle verständlicherweise sehr viel Touristen anziehen, geht es auf beiden Seiten manchmal etwas gedrängt zu.

Leider und auch gut so - dieses Schauspiel sollte jeder einmal mitmachen dürfen. Wir haben übrigens Menschen getroffen, die uns versichert haben, dass dieser Anblick süchtig macht und sie schon zum zweiten oder dritten Mal gekommen sind.
Ich glaube, uns könnte es auch so gehen.

 

Alles in allem war dieser Urlaub einer der schönsten, die wir je erleben durften. Wir haben uns in den vergangenen Jahren nie an das Reiseland Argentinien herangewagt, da es uns immer zu teuer war.

Geführte Rundreisen der Kataloganbieter sind auch heute noch unbezahlbar, aber man sollte sich in diesem Falle an einheimische, kleinere Reiseanbieter wenden. Dort bekommt man einen tollen Urlaub auch für Leute die nicht zu den Großverdienern gehören.
Argentinien ist auch von den Lebenshaltungskosten seit der letzten Wirtschaftskrise vor zwei Jahren für unsere Verhältnis bezahlbar geworden.
Für die Menschen in Argentinien sicher schlecht, da das vormals als reich geltende Land und seine Menschen heute am Rande des Existenzminimums leben.
Für jeden, der dieses herrliche Land kennen lernen will, bietet sich hier jedoch eine einmalige Chance.

Um ein paar Beispiele zu nennen, kostet heute ein Essen mit Rindfleisch, Brot, Salat, Wein, Mineralwasser und Kaffee pro Person zwischen 6 und 15 Euro - essen gehen, kann sich also jeder leisten.

Auch Taxi fahren und Mietwägen sind jetzt seit 2002 nicht mehr teuer, einen Flug nach Argentinien bekommt man schon für um die 700 Euro.

Unser Tipp also : nichts wie hin !!!

 

 

 

FAZIT

 

Wir haben uns einfach in dieses Land verliebt.

Es gibt viele schöne Flecken auf allen Kontinenten, aber in anderen Ländern Südamerikas, in Asien oder Afrika fühlten wir uns durch die andere Kultur, Lebensart oder Hautfarbe zwar immer wohl - aber nie zu Hause.

Dieses Gefühl haben wir erst in Argentinien kennen gelernt: wir möchten im Alter dort gern leben und das ist für uns das größte Kompliment, das wir einem Land machen können.

Das wir dieses Land entdecken durften und uns auf der Reise immer wohl gefühlt haben, verdanken wir natürlich auch unseren Reisebegleitern.
Peter und Ursula sind weit gereiste Menschen und haben sich vor über 10 Jahren in ihr Argentinien verliebt und dort niedergelassen.
Sie haben uns außerordentlich herzlich aufgenommen und uns viel über Land, Leute und Leben erzählt.
Immer haben sie sich bemüht, auf unsere Wünsche einzugehen - da sie prinzipiell nur mit kleinen Gruppen unterwegs sind, gehört dies bei Ihnen zum Programm.

Wir sind gekommen als Fremde und abgereist als Freunde und Bewunderer dieses Landes.

Und zum ersten Mal, seitdem wir reisen, fahren wir in ein Land zweimal hintereinander - wir freuen uns auf unsere Reise im September nach Mar del Plata, die Halbinsel Valdez und alles, was dazwischen liegt.

 

 

 

Einen herzlichen Dank an Peter und Ursula!

http://www.reisenargentinien.com/

 

Copyright © Gitta Geipel DE 2003

                                                                                


   

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