Malaysia - Truly Asia 

 

 


 

 

Malaysia hat so viel zu bieten, dass man mindestens drei Rundreisen durch das Land machen sollte.
Eine über das Festland in Westmalaysia, eine Rundreise in Sarawak auf der Insel Borneo in Ostmalaysia und eine Rundreise durch die Provinz Saba - ebenfalls auf Borneo gelegen. 

 


 

Jede Rundreise startet man am sinnvollsten mit einem Besuch der Hauptstadt Kuala Lumpur. Die Stadt ist eine tolle Mischung aus alt (es lohnt ein Besuch im Chinesenviertel) und neu (Mega-Pracht-Riesen-Wolkenkratzer) an jeder Ecke.
Alles wirkt unglaublich gepflegt und sehr edel - nach dem langen Flug von Europa Balsam für die müden Reisenden.

 

 

Das absolute Highlight eines Besuches in Kuala Lumpur ist aber ganz sicher der Besuch der berühmten Twin Towers, mit 452 m waren sie damals die höchsten Gebäude der Welt. Diese beeindruckenden Türme sollte jeder Malaysia-Besucher unbedingt einmal gesehen haben - die Kulisse ist atemberaubend. Die Twin Towers sind Bürogebäude, im Erdgeschoss gibt es jedoch ein Museum mit Kunstgalerie und eine Philharmonie. Daher sind die Türme auch für die Bürger von KL (Kei El), wie sie sich stolz nennen, ein beliebtes Ausflugsziel. Jeder Malaie ist stolz auf diese Twin Towers, da die ehemals höchsten Gebäude der Welt für alle ein Symbol für das aufstrebende Land darstellen.

Wer die Kulturzentren der Twin Towers nicht mag, der findet direkt rechts neben dem Gebäude das größte Shopping Centre des Landes. Auf Sieben Etagen wird hier in gediegener Atmosphäre alles verkauft, was es auf unserem Planeten zu kaufen gibt - auch für Nicht-Kaufwütige ein absolutes Erlebnis.

Nun noch ein kleiner Tipp am Rande - wer auf die Petronas Twin Towers rauf möchte, sollte früh aufstehen. Jeden Tag (außer Montags) sollte man von 08.00 Uhr bis 08.15 Uhr im linken Tower anstehen - die ersten 500 Menschen erhalten täglich eine Eintrittskarte - wer nicht dazuzählt, hat Pech gehabt und muss mit dem ca. 3 Kilometer entfernten Fernsehturm vorlieb nehmen (dort kostet der Eintritt umgerechnet ca. 4,80 Euro pro Person.  Da wir nur einen Tag Zeit in der Hauptstadt hatten, sind wir nicht auf die Tower hochgekommen, aber wir haben die Stadt erfahren und erlaufen. Vom Hotel mit dem Taxi (ist für jeden bezahlbar) zu den Twin Towers, dann im Shopping Centre zum Kaffeetrinken und "gucken". Dort haben wir uns einen Stadtplan geleistet und sind mit dem Taxi nach Chinatown. Dann zu Fuß in den nahegelegenen Vogel Park (ca. 4 Kilometer) vorbei am ältesten asiatischen Bahnhof mit seinen Prunkbauten. Dies ist für Jetlag-Geplagte eine machbare und tolle Mischung und wenn dann gegen Nachmittag die Müdigkeit zuschlägt (wir sind morgens gegen 05.00 Uhr in KL gelandet), dann ab ins Hotel zum Relaxen.



 

Anschließend haben wir uns die Festland-Rundreise rausgesucht. Von KL über die Provinz Selangor in die Cameron Highlands. Von dort aus an der Westküste entlang auf die Insel Penang und dann quer durchs Land an die Ostküste nach Kota Bahru und Kuala Terrengganu.  Von dort dann wieder mit dem Flieger zurück nach KL und weiter auf die Insel Langkawi zum Baden.

Diese Reise könnte man gut auch alleine machen - die Malaien sind fast alle sehr freundlich und außerordentlich hilfsbereit.

Da Malaysia jedoch ein strenggläubiges islamisches Land ist, ist es für Europäer seit dem 11. September nicht mehr ganz ungefährlich - Idioten gibt es überall und so hat Malaysia eben auch seine Fanatiker und unsichere Gegenden.

Am besten macht man daher eine geführte Rundreise - da Malaysia nicht zu den Massentouristen Zielen gehört, kriegt man dort fast immer kleine Reisegruppen zwischen zwei und sechs Leuten. Diese Touren sind mit einem Einheimischen Begleiter, der auf seine Touris aufpasst und Ihnen alles wissenswerte über Land, Leute und Kultur erzählt, auch ein tolles Erlebnis. 


 

Am zweiten Tag sind wir dann von KL aus nach Selangor. Stolz präsentieren dort die Malaien ihre Zinnvorkommen und die daraus resultierende Handwerkskunst. Das war für uns persönlich jetzt nicht ganz so interessant, aber wir haben die Fahrt durch die grandiose Landschaft mit unzähligen, aus dem Wald aufragenden weißen Kalksteinfelsen sehr genossen - die Landschaft zählt ganz sicher mit zu dem schönsten, was wir je gesehen haben. In den Kalksteinfelsen findet man auch eine andere Berühmtheit - in jedem Reiseführer erwähnt und bei jeder Rundreise im Programm sind die Höhlen von Batu. Die Tropfsteinhöhlen liegen unweit von Kuala Lumpur im Bundesstaat Selangor. Man muss eine Menge Treppen steigen, um in die Batu Caves zu gelangen. Im Inneren der drei großen Höhlen ist ein schöner und sehr bunter Hindutempel gelegen. Insgesamt sollen in diesen Kalksteinfelsen mehr als 20 Höhlen existieren - erforscht hat man derzeit erst neun. Die Höhlen mit dem Tempel der Hindugötter sind riesig und zum Teil nach oben offen. Der Kontrast zwischen den bunten Tempelanlagen und den Kalksteinfelsen ist atemberaubend.

Auch hat diese Anlage weit über die Landesgrenzen hinaus Berühmtheit erlangt - viele von uns haben schon einmal Bilder von hinduistischen Pilgerprozessionen gesehen, bei denen sich die Pilger Metallspieße durch die Wangen, Lippen oder die Haut stecken. Da diese Dinge im Mutterland des Hinduismus - in Indien - mittlerweile verboten sind, werden diese Fernsehbilder in aller Regel bei der einmal jährlich stattfindenden Prozession während der hinduistischen Feiertage Anfang November hier in den malaischen Batu Caves gedreht.



Nachdem die Gruselschauer abgeklungen waren, ging's weiter zu einem Ausflug

in die Cameron Highlands. Das Klima ist hier angenehm kül und während der Regenzeit ist der Himmel wolkenverhangen. Die Cameron Highlands wurden nach dem britischen Entdecker benannt und sind aufgrund ihres milden Klimas der Obststand Malaysias. Hier gedeihen für Malaien exotische Früchte wie z.B. Erdbeeren, aber auch eine Menge leckeres "einheimisches" Obst. Durch die grünen Hänge, an denen zum Teil auch Tee angebaut wird, wirkt dieses Fleckchen paradiesisch - man kann sich kaum satt sehen.  In den Cameron Highlands gibt es drei kleinere Städtchen, wobei Tanah Rata das Touristenmekka überhaupt ist. Hier kann man die tollen Aussichten geniessen, oder aber alles einkaufen, was das Touristenherz begehrt - zum Teil sind die Waren sogar günstiger als in der Hauptstadt Kuala Lumpur. Die malerische Atmosphäre hätte sogar uns zu einem längeren Aufenthalt verführt, aber wir wollten ja noch mehr sehen. Und so ging's nach anderthalb Tagen Cameron Highlands durch das Landesinnere weiter nach Penang.


Auf der Insel Penang wird der Tagesablauf zum großen Teil von der chinesischen Bevölkerungsmehrheit bestimmt. Im ganzen Land Malaysia findet man zwar allerorts einträchtig nebeneinander Moscheen, buddhistische Tempel und Kirchen, am ausgeprägtesten ist dieses nebeneinander der Religionen jedoch auf Penang zu beobachten. So gibt es auf der größten malayischen Insel, die sich in großen Teilen dem Tourismus verschrieben hat, einige interessante kleine Tempel zu besuchen.


 

 

 

Dieses Foto ist in einem burmesischen Tempel in der Hauptstadt der Insel Penang - Georgetown entstanden - direkt neben einer Moschee gelegen und gegenüber einer thailändischen Tempelanlage mit einem 27 Meter langen liegenden Buddha. Der thailändische Tempel steht in jedem Reiseführer (ist auch wunderschön), der burmesische ist jedoch nicht genannt - ein Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall, da er auch absolut bemerkenswert ist. Dieser Stupabau ist auf der Rückseite zu finden - im Tempel selber gibt es einen ca. 14 Meter hohen goldenen Budha, traumhafte Holzschnitzereien und ca. 20 Buddhastatuen - jede aus einem anderen Land und als Geschenk an die Landesregierung. Alle dieser Buddhastatuen sind aus weißem Marmor, mit einem gelben Gewand bekleidet und ungefähr gleich groß. Ein Blick in die Gesichter zeigt jedoch die Unterschiede des Buddhismus in Asien - jedes Land hat seine eigenen Vorstellungen und Merkmale in seiner Statue verewigt - sehr interessant.

Auch eine weitere Tempelanlage - die Anlage der tausend Tempel genannt, sollte man unbedingt besuchen. Dies ist eine kleine Stadt für sich - in manchen Ecken ruhig, besinnlich und stilvoll elegant - an anderen Stellen wieder  laut, chaotisch, schreiend bunt, kitschig und voller Menschen und Verkaufsständen.

Die Tempelanlage wurde erst kürzlich um einen sehr schönen Turm erweitert, für einen Besuch mit Ausblick auf eine Buddhastatue muss jedoch ein extra Obulus entrichtet werden- wollten wir nicht. In der gesamten Tempelanlage findet man jedoch auch so einige Stellen mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Berge in einer wunderschönen grünen Landschaft.

Ein Besuch auf Penang ist deswegen so abwechslungsreich, weil man dort einen bunten Mix vieler Kulturen und Religionen findet. Das Alltagsleben der Insel Penang wird zu großen Teilen von der chinesischen Bevölkerung bestimmt. Anders als im restlichen Malaysia ist die chinesische Ethnie hier in der Mehrzahl, daher findet man hier weniger moslemische Frauen mit Kopftüchern als in anderen Regionen des Landes und auch mehr Tempel bzw. Kirchen.

Bei unserer Weiterreise an die andere Küste der Festlandhalbinsel von Malaysia wurde das dann besonders deutlich - die Regionen an der Ostküste sind alle sehr streng moslemisch und wesentlich weniger modern als KL oder Penang. Auch die Entwicklung der Städte bzw. der Infrastruktur wirkt hier noch sehr verschlafen und teilweise sogar rückschrittlich - der Kontrast zu Kuala Lumpur könnte größer nicht sein. Im Osten des Festlandes wird der Tagesablauf sehr streng nach den moslemischen Lehren ausgerichtet - so verwundert es auch nicht weiter, dass man hier sehr schöne Moscheen findet.  Die Moschee in Ubud zählt zu den schönsten im Land. Sie ist achteckig erbaut und wirkt wie aus Tausend und einer Nacht. Von außen ist sie wunderschön und an einer landschaftlich sehr schönen Stelle gelegen. Innen ist sie unserer Meinung nach  jedoch nicht so sehr der Bringer. Da im Islam Darstellungen von Lebenden nicht erwünscht sind, sind Moscheen in der Regel Innen mit wunderschönen Ornamenten verziert. In dieser Moschee findet man zwar auch Ornamente, aber wir haben schon wesentlich schönere Innenräume von Moscheen gesehen.

Da sich Frauen mit einem langen Gewand verhüllen müssen (gibt's kostenlos am Eingang) lohnt sich für Weiblein diese Arbeit kaum - zumal das Gebäude von Außen wirklich sehr viel sehenswerter ist. Auf unserer Weiterreise an der Ostküste entlang sind wir dann auch in den Markt von Kota Bahru gekommen. Die sonst so fotoscheuen moslemischen Malaien kann man hier von einer Empore aus nach Herzenslust beim Handeln beobachten und fotografieren. Das Warenangebot ist riesig - die meisten Dinge für uns Europäer total unbekannt. Auch die vielen Gerüche sind faszinierend und die Händler sehr freundlich - man kann sich alles zeigen und in Englisch erklären lassen.

Gutaussehenden Männern werden mit Vorliebe verschiedene "Potenz steigernde" Mittel angeboten, wie z.B. Schildkröteneier. Da man als Tourist aber meistens nicht weiß, ob diese von geschützten Schildkröten stammen, haben wir leichten Herzens abgelehnt.

 


Nach unserer 10 tägigen Rundreise durch das Festland von Malaysia haben wir uns zum Erholen anschließend die Insel Langkawi ausgesucht. Diese kleine Insel ist auch an der Westküste Malaysias, aber anders als Penang noch nicht komplett vom Tourismus überrollt worden. Die Landesregierung möchte dies gern ändern und hat daher Langkawi zur Freihandelszone erklät - ein Paradies für steuerfreie Einkäufe. Es gibt zwar schon jetzt eine ganze Reihe von extravaganten und nicht so exklusiven Shoppingzentren und noch mehr Hotels auf Langkawi. Trotzdem wirkt das ganze noch etwas verschlafen - die wunderschönen Buchten und Strände sind noch kaum überlaufen. Daher ist ein Urlaub auf Langkawi sicher etwas besonderes :

- wer einkaufen will, kann mit dem Taxi für umgerechnet ca. 5 Euro in jedes Shoppingzentrum der Insel gelangen,

- wer wandern will, findet allerorts gut ausgeschilderte und ausgebaute Wanderwege,

- wer am Strand liegen möchte, hat die Wahl zwischen unzähligen ruhigen Buchten und Stränden wo etwas los und ein umfangreiches Wassersportangebot zu finden ist,

- wer nachts etwas erleben möchte, kann in jedem zweiten Hotel eine Disko oder einen Tanzclub auftreiben, oder einfach in eines der zahlreichen hippen und originellen Speiselokale gehen und zum Teil Klasse Livemusik geniessen,

- wer auf Ausflüge steht, kann eine Krokodilfarm, eine Schlangenfarm, eine Underwater World, ein Kunstmuseum und ein Landesmuseum besuchen oder auf einen Wasserfall klettern und vieles mehr.


 

Das absolute Muß auf Langkawi ist jedoch ein Besuch der erst vor ein paar Wochen eröffneten neuen Kabelbahn im Oriental Village in der Nähe der Bureau Bay).

Die Insel Langkawi an der Westküste der Halbinsel ist noch ein kleines, nicht so überlaufenes Paradies. Obwohl es rund um die Bureau Bay einige Hotels gibt, so tritt man sich hier auch in der Hauptsaison noch nicht auf die Füße. Die Bucht ist umgeben von Bergen, die noch fast komplett mit Urwald bedeckt sind. Da die Strände  recht flach sind, kann man weit ins Wasser hineinlaufen - ideal zum Baden also für Kinder. Nur die Meeresströmungen sollte man erfragen, sonst schließt man recht unangenehme Bekanntschaft mit Feuerquallen. Allerdings hat jedes Hotel am Handtuchstand eine Flasche mit Essig - und der wirkt in kürzester Zeit Wunder. Auf der Insel Langkawi kann man stundenlange, einsame Strandspaziergänge unternehmen und hat dabei traumhafte Ausblicke. Aber auch Strände mit dem vollen "Touri" Programm  findet man hier. Das Klima auf Langkawi ist meistens recht angenehm. Da diese Insel nicht sehr groß ist - in ca. 2 Stunden ist man mit dem Taxi für umgerechnet ca. 10 Euro auf der Rundstraße drum herum gefahren -  kommt man in ein oder zwei Wochen an fast alle Ecken dieser Insel und von dort ist man auch in ca. 3 Stunden mit dem Boot auf der Insel Sumatra (Indonesien) oder in ca. 3 Stunden mit dem Boot auf Phuket (Thailand).

Genaugenommen ist Langkawi eigentlich gar keine Insel, sondern ein ganzes Archipel, welches nach der bewohnten Hauptinsel benannt wurde.

Die Inselkette besteht aus 99 oder 104 kleinen und größeren Inseln.

99 Inseln sind es bei Flut - 104 Inseln bei Ebbe.

Die Gezeiten auf Langkawi bestimmen also nicht nur die Größe dieser Inselkette, sie sind auch ein Geheimnis für sich. Durch Ihre Lage zwischen Phuket in der Andaman See und Sumatra im Indischen Ozean wechseln hier die Gezeiten in einem sehr ungewöhnlichen und für uns nicht nachvollziehbaren Rhythmus.

Wegen der widersprüchlichen Meeresströmungen kommt es, dass hier in drei Tagen sieben verschiedene Gezeiten auftreten - nicht einmal alle Einheimischen wissen, ob jetzt Ebbe oder Flut kommt.

 

 

 

Hier mal ein Bild von unserer ganz persönlichen Robinsoninsel. Dieses nette kleine Inselchen gehört zum Langkawi Archipel an der Westküste von Malaysia und wird nur von Affen bewohnt. Bei einem Tagesausflug durch die umfangreichen Mangrovenwälder von Langkawi haben wir einen kleinen Abstecher zum Baden und Fische füttern hierhin gemacht.

Diese Kulisse und ein kleines Lagerfeuer am Strand (vom Reiseleiter gemacht) haben die richtige Atmosphäre gezaubert - wir wollten gar nicht wieder weg.

Im Hintergrund sieht man ein paar Inseln - diese gehören schon zu Thailand und zu der Inselwelt von Phuket. Da  im Fernsehen schon der Film "The Beach" mit Leonardo di Caprio gelaufen ist, eine kleine Geschichte zur Entstehung dieses Filmes. Natürlich wurde der Film auf einer dieser Inseln gedreht. Für die Dreharbeiten zum "perfekten" Strand mussten einige Palmen entfernt und auch einige Aufschüttungen vorgenommen werden. Da die einheimischen Fischer dagegen protestiert haben, wurde nach Beendigung der Dreharbeiten auf gerichtlichen Beschluss und für viel Geld wieder alles in den ursprünglichen Zustand gebracht. Ca. 3 Monate nach Beendigung der Arbeiten fegte dann ein seltener Sturm über die Inseln zwischen Langkawi und Phuket hinweg und verwüstete genau die wiederhergestellten Strände - so kann es gehen.

 


 

 

 

Nun noch ein paar kleine Bemerkungen am Rande :

Wer (so wie wir) während des Fastenmonats Ramadan in Malaysia unterwegs ist, verpasst eine Menge an kulinarischen Köstlichkeiten des Landes. Außerhalb der Fastenzeit findet man an allen öfentlichen Plätzen unzählige Imbissstände mit allem, was das Herz begehrt. Von der chinesischen über die thailändische und indische bis hin zur malayischen Küche kann man sich dann nach Herzenslust durch fast alle asiatischen Kochkünste schlemmen. Da wir aber nun mal während des Ramadan das Land besucht haben, hatten wir es nicht so einfach. Aber etwas außerhalb der Stadt Khota Bahru an der Ostküste Malaysias haben wir einen Stand mit einer uralten, echt typisch malayischen Spezialität gefunden "eierkuchenähnliche" ca. 10 Zentimeter große warme  Obladen aus Enteneiern - ein absoluter Hochgenuss und mit ca. 0,25 Cent für 8 Stücke spottbillig. Nur direkt an diesem Stand essen wollten wir nicht, da es den Moslems während der Fastenzeit nicht gestattet ist, während des Tageslichtes zu essen. Denen etwas vorzukauen hätte uns dann doch wohl keinen Spaß gemacht.

Wenn man also die asiatischen Umgangsformen im Allgemeinen und ein paar moslemische Grundregeln kennt, kann man hier einen tollen Urlaub verbringen.

 

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen und die zwei oben beschriebenen anderen Rundreisen auch noch in Angriff nehmen.

 

 

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