Budapest - die Perle an der Donau

 

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Die ungarische Hauptstadt ist immer einen Besuch wert - nicht nur zu Formel 1 Rennen.
Denn diese Stadt hat viel mehr zu bieten.



Am besten besucht man diese Stadt im Frühjahr oder im Herbst.
Dann ist es nicht mehr so drückend heiß und man kann abends wunderschön am Donauufer in einem der sehr zahlreichen und zugegebenermaßen mittlerweile sehr teuren Cafes sitzen und auf die Donau und ihre vielen Lichter schauen - ein wirklich traumhafter Anblick im Dunkeln.
Einige wunderschöne Bauten, z.B. die vielen, imposanten Brücken über die Donau oder die Burg von Buda sind abends hell erleuchtet und verzaubern.
Tagsüber kann man vom Donauufer unter anderem die Margaretheninsel und den Gellertberg mit der Zitadelle und dem unübersehbaren Befreiungsdenkmal bewundern.
Die Stadt ist eigentlich zwei Städte, einmal Buda und die Stadt Pest, an jedem Donauufer eine.
Die meiner Meinung nach schöneren Sehenswürdigkeiten sind in Buda zu finden, die Burg von Buda, in der auch einstmals Kaiser Franz-Joseph und Sissy residierten, wurde wunderschön renoviert und ist garantiert was für's Auge.
Auch die Fahrt dorthin kann ein Erlebnis sein, kurz hinter der imposanten Kettenbrücke, (bewacht von riesigen Löwen aus Stein) führt eine etwas abenteuerlich anmutende Seilbahn eine enorme Steigung bis hoch zur Burg.
Natürlich kann man auch hoch laufen - viele, viele Treppen, aber ehrlich, die Fahrt mit der Bahn macht Spass.
Um die Burg herum findet man viele kleine, wunderschöne Gässchen, die Einheimischen nennen dies das "Burgviertel" und dort findet man viele kleine exquisite Antiquitäten, Schmuckläden und Boutiquen.
Auch ein "Sternehotel" gibt es dort - neben der Terrasse des Hilton hat man von der Fischerbastei aus großer Höhe wieder einmal einen traumhaften Ausblick auf die Stadt und das Parlament.
Wenn man durch das Burgviertel wandert, findet man die wunderschöne Matthiaskirche, die Nationalgalerie, ein Burgmuseum und ein kriegshistorisches Museum mit einem Platz, wo unter anderem noch die alten Kanonen der Burganlage zu besichtigen sind.
Die Beschilderung erzählt über die vielen Belagerungsversuche und Kämpfe, die die Stadt in früheren Zeiten zu überstehen hatte, viele Mächte versuchten diese Stadt zu beherrschen : die Hunnen, die Mongolen, die Osmanen und auch die Deutschen.
Dies kann man natürlich nur mit Ungarischkenntnissen erfahren - ein ortskundiger Führer empfiehlt sich also in jedem Fall.
Dieser kann dann auch, z.B. vor der eindrucksvollen Reiterstatue des Staatsgründers Stephan auf dem Burggelände, etwas über die Traditionen und den Stolz der Magyaren erzählen.
Man erfährt dort, dass Pferde und Reiten für die Ungarn bis vor kurzem so wichtig waren, wie die Muttermilch und das allseits bekannte und beliebte Paprika.
Bei einer Stadtführung mit einem Einheimischen (bei mir war es ein Bekannter, der in Budapest aufgewachsen ist und mittlerweile in Deutschland lebt) erfährt man mit Sicherheit nicht die Dinge, die in einem Stadtführer zu finden sind, wie z.B. Größe, Einwohnerzahl (ca. 2 Millionen), dass das Burgviertel zum Weltkulturerbe der Unesco zählt und Ähnliches.
Aber man sieht viele "versteckte" Fleckchen, lernt etwas über die Liebe der Budapester zu ihrer Stadt und erlebt ein ganzes Stück Nostalgie.
Und so ganz nebenbei besucht man noch die "klassischen" Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die schon genannte kaiserliche Burg von Buda, die vielen architektonisch überaus imposanten Brücken, die schön restaurierte Innenstadt, die alten Bahnhöfe der Stadt und der Heldenplatz mit seinen Monumenten.
Direkt hinter dem (besonders nachts) sehr beeindruckend wirkenden Heldenplatz im Herzen der Stadt beginnt der Stadtwald, man kann dort sehr schöne Spaziergänge unternehmen und mehrere Gebäude mit unterschiedlichen Baustilen betrachten.
Weil es viele Heilquellen in der Stadt gibt, über 100 Stück , wurden viele sehr schöne Bäder gebaut, diese sind für die Stadt charakteristisch, Badezeug also auf keinen Fall vergessen.

Auch das Umland von Budapest ist sehr interessant, auf der einen Seite die "Satellitenstädte" mit den sozialistischen "Plattenbauten", auf der anderen Seite die ländlich anmutende Umgebung in den vielen Hügeln rund um die Stadt (da laufen tatsächlich noch Hühner über die Hauptstraße und das keine halbe Stunde Fahrt vom Stadtzentrum in Pest entfernt).

Leider habe ich bei meinem letzten Besuch 1999 lange nicht alles sehen und erleben können, daher werde ich auf jeden Fall noch einmal diese faszinierende Stadt besuchen.

Schon der Gedanke an den Besuch des Marktes im Bahnhof mit seinen kulinarischen Genüssen und Düften lässt mir das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Und die Budapester sind Touristen gegenüber unendlich hilfsbereit, nett und geduldig - etwas was unbedingt erwähnt gehört.


Copyright © Gitta Geipel, Deutschland 1999


   

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